2006-07-24

on the road: Brisbane bis Airlie Beach – part II

Wie versprochen melden wir uns zurück um part II hoch zuladen...

2006-07-08 Fraser Island

Am vorletzten Tag auf der Insel zog es uns zu den Champagne Pools. Das sind zwei wie eine Brille angeordnete, natürliche Einkerbungen im Fels direkt am Meer. Je höher die Flut kam, umso mehr Wasser wurde aus dem Meer hineingespült. Dem Schäumen des Meeres wenn es in die Gesteinsformation schwappt, verdanken die Champagner Pools ihren Namen. Die kleinen Kügelchen auf dem letzten Bild produzieren winzige Krabben. Sie buddeln tiefe Löcher in den Sand und kullern die Überreste dann an die Oberfläche. Lustig anzusehen! :)








2006-07-09 Fraser Island

Unseren letzten Tag verbachten wir am Lake McKenzie, dem wohl schönsten, aber auch touristischsten See der Insel. Auf der Fähre konnten wir dann noch ein paar Delphine im Meer beobachten.






2006-07-10 und 2006-07-11 Hervey Bay und Lenthalls Dam


[fleissige Bienchen bei der Essensvorbereitung]

Am Morgen in Hervey Bay konnten wir eine Schar von Fischerbooten beobachten. Gegen Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg zu unserem Nachtlager. Der Weg führte im Dunkeln durch einen ca. 7 km extrem gruseligen Wald - Erinnerungen an „Wrong Turn“ kamen hoch...




Die folgenden Bilder sind alle mit Langzeitbelichtung im DUNKELN entstanden. Der helle Punkt ist der Vollmond...






2006-07-12 Lenthalls Dam

Am nächsten Morgen bei Sonnenschein lag ein herrlicher See vor uns! Die Jungs verbrachten den halben Tag mit Angeln – ohne etwas zu fangen... :) und die Mädels beschäftigten sich mit typischem Weiberkram – basteln. Noch im WM-Fussballfieber flog der Ball gegen die Scheibe von Denny’s Wagen und löste eine Scheibenrettungsaktion aus. Nicole als gelernte Glasmalerin erwies ein gutes Händchen und behob den Schaden. Und nein – Suzie war es nicht!!! :)




[braver Hausmann]


[man nehme eine Rolle breites Klebeband]




[der Unschuldsbengel lugt aus dem Auto]



2006-07-13 Bundaberg

Auf unserer Durchreise querte dieses ca. 500 m lange Geschoss unseren Weg:



[Zuckerrübenexpress]

2006-07-14 Yeppoon

Unser Aufenthalt in Yeppoon wurde von Regen überschattet. Deshalb zog es uns in die Touristeninformation, wo man eine riesige Muschelsammlung begutachten konnte.



[bunter Vogel]






[pay my bills – ein Teil des Geldes für unsere Chruzie]

2006-07-18 Airlie Beach

Diese wunderschöne Hafenstadt direkt vor den Whitsunday Islands ist derzeit unser Aufenthaltsort. Auf dem kristallklaren, türkisblauem Meer liegen rund um die Stadt Boote und erzeugen ein ganz besonderes Flair. Entlang der Hauptstrasse tummelt sich das tägliche Leben, ein Geschäft an dem anderen. Überall laufen einem die Backpacker über den Weg. Aber ein paar Strassen weiter findet man immer wieder ein ruhiges Plätzchen zum campieren...



[Policeofficers]






[komischer Vogel]






[Boot im Fels – sieht nur so aus als ob ;)]


[fleissiger Schreiber]




[Who’s that!?]



2006-07-19 Airlie Beach

Zum wiederholten Mal haben wir unser Nachtlager auf unserem Lieblingsparkplatz aufgeschlagen. Wie jeden Morgen genossen wir den Blick aus dem „Schlafzimmer“ direkt aufs Meer.










2006-07-21 Airlie Beach

Diesen Tag haben wir genutzt um unsere Chruzie mal wieder auf Vordermann zu bringen. Die Gelegenheit haben wir auch gleich genutzt um mal ein paar Bilder von unserem Schmuckstück zu schiessen.


[das pinkfarbene Etwas war ein Geschenk :)]


[unser gemütliches Schlafdomizil]






[die gepackte Chruzie]


[Roof Rack]


[Pete’s Elch :)]


[Schutzengel :)]


[Kontrollcenter]


[es gab Käsesuppe à la Mama]

So weit bis hierher mit unserem picture diary.
Vielleicht zum Abschluss noch ein paar allgemeine Worte zu unseren Eindrücken hier in Australien und zu unseren Plänen für die nächste Zeit:

1. Australier
Anders als erwartet und überall beschrieben, sind uns die Australier bis jetzt nicht wirklich positiv aufgefallen. Jeder grüsst „nett“ und fragt wie es dir geht, aber das ist mehr eine Floskel als was es ernst gemeint ist und wirkt dementsprechend aufgesetzt.

2. Tiere
Die australische Tierwelt ist etwas ganz Besonderes. Hier findet man Arten wie nirgends anders auf der Welt. Dazu zählen natürlich die allseits bekannten Kängurus und Koalas. Uns sind besonders die hier ansässigen Vögel ins Ohr gestochen. Morgens und Abends werden regelrechte Konzerte in den Bäumen veranstaltet und das mit Melodien, die man noch nie vorher gehört hat. Zum Beispiel der Kooka Bura, der auch lachender Hans genannt wird, und wie ein Affe klingt :)

3. Wetter
Wer denkt hier herrschen die gleichen oder wärmere Temperaturen wie derzeit in Deutschland? HAHA! Bei uns regnet es in regelmäßigen Abständen! Wir liegen derzeit bei ca. 22 °C, aber sobald die Sonne weg ist und der Wind wieder stärker weht, flitzen wir los und holen unsere Pullover raus.

4. Camping
Eigentlich brauchen wir mit unserem mobilen Wohnkommando nicht mehr als einen Stellplatz für die Nacht. Aber selbst das ist manchmal – gerade in grösseren Städten – ein Problem. Ausserhalb von Campingplätzen gibt es meist Verbotsschilder. Einmal durften wir am eigenen Leib spüren wie es ist, früh am Morgen vom Ranger geweckt zu werden: Auf einem riesigen Parkplatz hatten wir zusammen mit ca. 30 anderen Campingwagen unser Nachtlager aufgeschlagen. Am Morgen kamen dann die Ranger und haben alle unsanft mit klopfen und militärähnlichen Weckrufen aus dem Schlaf gerissen und „gebeten“ den Parkplatz zu verlassen.

5. Körperpflege
Prinzipiell bietet unsere Chruzie jeden Komfort den man sich auf so einer Reise wünschen kann. Eine Sache lässt sich allerdings nicht integrieren: ein Badezimmer. Deswegen nutzen wir jede Dusche, die wir kriegen können. Auf dem Campingplatz, an der Tankstelle und manchmal auch - *bibber* - die öffentlichen Duschen direkt am Strand!

6. Freizeitbeschäftigung
Für unsere Fitness tun wir hier natürlich auch was! Dafür haben wir für Suzie hier in Airlie Beach Joggingschuhe gekauft und machen jetzt – wir geben uns Mühe! – dreimal die Woche eine Tour.

7. Lebens- und Genussmittel
Fast Food soweit das Auge reicht. ABBBER wir haben ja unseren Campingkocher! Und im Supermarkt gibt es jede Menge Ess- und Verwertbares zu finden. Wir verbringen also unsere Zeit lieber mit dem selber kochen als bei Subway oder Kentucky Fried Chicken ;)
Obst und Gemüse ist hier schweineteuer! Für eine Gurke z.B. legt man hier ca. A$ 4,45 hin, das sind umgerechnet 2,60 €! Was wir allerdings im Supermarkt am meisten vermissen ist das gute, deutsche Brot *schnief* Heute gab es bei uns z.B. als Ausgleich zum „schwammartigen“ Toastbrot Knäckebrot. Ansonsten sind die Preise für Lebensmittel ähnlich denen in good old Germany.
Für Alkohol und Zigaretten bezahlt man hier fast das Dreifache! Ab und zu gönnen wir uns auch mal eine Flasche Wein für A$ 10 (= ca. 6 €) oder ein 30er Pack Büchsenbier für A$ 40 (= ca. 0,80 € pro Büchse Bier).

8. Benzin
Die Preise für Benzin liegen hier ein ganzes Stück unter den gewohnten Preisen in Deutschland. Wir bezahlten hier durchschnittlich A$ 1,29 pro Liter Benzin bleifrei – das sind umgerechnet ca. 0,80 € pro Liter! Aber bei den langen Strecken die wir hier zurücklegen, ist unser Durchschnittsverbrauch mit dem in Deutschland zu vergleichen.

... Fortsetzung folgt :)

Momentan sind wir gerade auf der Suche nach einem ca. einmonatigen Job hier in Airlie Beach oder Umgebung. Dafür müssen wir uns aber wahrscheinlich in ein Hostel (Jugendherberge) einmieten, da diese mit den Farmen zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen. Das heisst: die Hostels bieten den Farmen Arbeitnehmer und im Gegenzug müssen die Arbeitnehmer im entsprechenden Hostel übernachten. Für uns quasi weniger sinnvoll, aber für den Einstieg gibt es wahrscheinlich keine bessere Lösung.
Sobald wir hier etwas Geld verdient haben, wollen wir einen mehrtägigen Tauchkurs machen. Die Gegend hier bietet sich dafür an, weil Airlie Beach direkt vor den 74 Whitsunday Islands liegt – einem Paradies aus schneeweissen Inseln im kristallklaren, türkisfarbenen Meer umringt vom berühmten Great Barrier Reef.
Danach geht’s wahrscheinlich weiter Richtung Cairns. Wenn’s klappt, wollen wir uns in Cairns noch mal einen Job suchen und von da aus entlang der Küste wieder zurück bis nach Townsville fahren. Von hier aus wollen wir wahrscheinlich quer durchs Outback ins Northern Territory bis zur Westküsten nach Broome. We will see! :)

So, das war’s erst mal soweit von uns! Wir hoffen, Euch geht’s allen gut und ihr freut Euch das es endlich Sommer ist in Deutschland *hehe* Jetzt seit Ihr an der Reihe uns das Neuste aus der Heimat zu berichten!

Seit lieb gegrüsst!
Christoph und Suzie

P.S.: per Mail erreicht Ihr uns wie folgt:

Christoph:
christoph_zoeller@gmx.de
Suzie: suzie.australia@gmx.de

2006-07-22

on the road: Brisbane bis Airlie Beach - part I

Hallo ins sonnenverwöhnte Deutschland!

Wir melden uns nach laaanger Pause zurück um Euch mit Neuigkeiten aus Down Under zu füttern. Leider lässt die Verbindung in den Internetcafés hier zu wünschen übrig... vier Jahre alte PCs mit Modemgeschwindigkeit – da wird selbst das Abholen von Mails schon zur Qual. Gott sei Dank haben wir unseren Lappi und können so gut es geht alles vorbereiten :) Aber auch das kostet einiges an Zeit...

Zur Orientierung wo wir uns gerade rumtreiben: Wir befinden uns gerade in Queensland - dem sogenannten „Sunshine State“ von Australien. Queensland umfasst grob gesehen den Nord-Ost-Teil von Australien. Wir versuchen demnächst mal eine Karte runterzuladen um die Route einzuzeichnen... Alle Liebhaber des guten, alten Atlas haben also jetzt Vorteile – ein besonderer Gruss geht an dieser Stelle an Papa Zöller und Mutti Erdmann :).

Let’s start with details...

2006-06-29 Sightseeing Brisbane

Unsere erste Erkundungstour ging ins Zentrum von Brisbane. Noch etwas vom Jetlag angekratzt, haben wir uns erst mal ein deftiges Frühstück gegönnt.
Gestärkt ging’s dann quer durch Brisbane. Wir haben den Tag auch gleich genutzt um ein paar organisatorische Sachen zu erledigen (Kontoeröffnung etc.).



[*hehe* alles schon weggefuttert... :) Es gab Rührei mit Speck, Bohnen und Toast.]




[Grossstadtfeeling - Brisbane City]

2006-06-30 Brisbane bis Coolum Beach

Schneller als gedacht, hiess es schon wieder Abschied nehmen von Brisbane und unserer liebenswürdigen Gastgeberin - Vielen lieben Dank an dieser Stelle noch mal an Manu! Wir kommen dich wieder besuchen, sobald wir zurück in Brisbane sind – auch wenn das vielleicht noch eine Weile dauert ;).
Denny und seine Freundin Nicole waren früher in der Stadt als geplant. Die Beiden haben uns eingeladen, zusammen mit Ihnen die ersten paar Wochen entlang der Ostküste Richtung Cairns zu reisen. In der Dämmerung ging’s dann los zu unserer ersten Station - nach Coolum Beach - wo wir die erste Nacht verbrachten...


[Manu's Haus]


[Babsi Redback – der fahrbare Untersatz von Denny & Nicole]



2006-07-01 Coolum Beach bis Noosa Heads

Am Morgen wurden wir von traumhaften Sonnenschein überrascht. Das herrliche Wetter und die fantastischen Wellen wurden auch sofort zum Surfen „missbraucht“. Der Ein oder Andere hat es sich derweil am Strand bequem gemacht... ;)
Nach einem ausgedehnten Frühstück ging es dann weiter nach Noosa Heads, wo wir den Abend und die kommende Nacht verbrachten.


[Vorbereitungen für den ersten Surf]


[Blick aufs Meer]






[„real“ australian surfboy]











[gestrandete Krabbe]











Sonnenuntergang am Strand von Noosa Heads:







2006-07-02 Noosa Heads

Am nächsten Morgen auf dem Campingplatz staunten wir nicht schlecht, als uns ein paar Pelikane am angrenzenden See begrüssten! Während des Frühstücks machten sich ein paar Fischer ans Filetieren und wurden dabei gierig von den Pelikanen umringt. Am Nachmittag auf dem Spaziergang durch den Nationalpark, machten wir eine seltene Entdeckung: weit oben in den Ästen eines Eukalyptusbaums lümmelte ein Koala!


[Pelikane]




[Fischer beim Filetieren umringt von Pelikanen]


[zwei smarte Männer am Frühstückstisch]


[das grüne Zelt war unsere Schlafstätte :)]


[seltener Anblick: freilebender Koala]






[überdachte kitchen area auf dem Campingplatz]


[Dishwasher unter sich]

2006-07-04 Childers

In Childers war es dann endlich soweit: wir konnten unsere Cruzie in Empfang nehmen! Denny’s Vorgängergefährt stand dort noch bei einem Bekannten von ihm. Das Highlight: die Rücksitze aus dem Auto wurden ausgebaut und dafür wurde eine 140 cm x 200 m grosse Holzplatte eingezogen auf der man mit einer Matratze wunderbar schlafen kann! Darunter ist genügend Stauraum für Kisten in denen wir unsere Habseligkeiten aufbewahren. Mittlerweile haben wir uns neben einer Matratze noch einen Campingkocher und eine Kühlbox gekauft und haben somit unsere fahrbare, eigene kleine Wohnung :) Bilder dazu weiter unten...



[unser Mitsubishi Pajero]

2006-07-05 Rainbow Beach

Bestens ausgerüstet, wurde nun ein mehrtägiger Trip zusammen mit Denny und Nicole nach Fraser Island geplant. Dafür mussten wir uns erst eine Genehmigung vom Ranger einholen. Startpunkt sollte die Fähre in Rainbow Beach sein. Am Tag davor wurde noch fleissig gepackt und alles für den ersten Trip mit unserem 4 Wheel Drive vorbereitet.



[Christoph beim Beladen und Sichern des Roof Rack]




[unser Grill- und Campingplatz]




[Der Stuhl war nass...!!! :)]

2006-07-06 Fraser Island

Startschuss für Fraser Island! Nach einem - wie immer - vielseitigen Frühstück ging es zu viert mit unsere Cruzie auf die Fähre. Auf der Insel angekommen, fand man nur noch Sand so weit das Auge reichte. Die „Strasse“ auf Fraser Island besteht nur aus Sand und gefahren wird am Strand oder den ausgeschilderten Pisten quer über die Insel. Am ersten Tag machten wir uns auf den Weg zu einem See innerhalb der Insel. Unser Nachtlager schlugen wir direkt am Strand hinter den Dünen auf der Ostseite der Insel auf.

















[Lagebesprechung]


[ohne Worte]


[die Rückbank – oder das was davon übrig war]


2006-07-07 Fraser Island

Am nächsten Tag verschlug es uns zum bekannten Wrack der Insel. Auf dem Weg dahin überquerten wir am Strand den ein der anderen kleinen Fluss, der von der Insel über den Strand ins Meer floss. Das Tückische dabei: man sieht den Fluss erst viel zu spät... Die „Flüsschen“ schneiden mehr oder weniger tiefe Kerben in den Strand (bis zu 30 cm tief). Wenn man also einen Fluss zu spät erkennt, geht’s schnell mal bergab. Das ist uns selbstverständlich auch passiert :) Dabei hatten wir Glück im Unglück: unser Roof Rack hat es dabei fast komplett vom Dach gefetzt. Am Wrack angekommen, wurde erst mal so gut es ging alles wieder stabil zusammen geflickt. Nach unserem Trip haben wir neue Halterungen gekauft... :) Die zweite Nacht auf der Insel verbachten wir am viiiel schöneren Weststrand der Insel. Die Muscheln dort glichen denen aus einem Bilderbuch. Der Sonnenuntergang hier war überwältigend schön!


[Reparaturarbeiten]




[Einblick ins Innere des Wracks]


[das Wrack in seiner ganzen Pracht]


[Schildkröten]


[unser Nachtlager]




[Suzie mit so vielen Muscheln, wie sie tragen konnte]


[Klettermaxe]





Oh man ich hab jetzt 3 (!!!) Stunden hier im Internetcafé verbracht NUR um das Material hoch zuladen... Also, part II gibt’s as soon as possible! Muss erst mal meine viereckigen Augen wieder rund kriegen… :)